• zwei Frauen arbeiten in einem Chemielabor

Tätigkeiten / Einwirkungen

Allgemeines

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung müssen Arbeitgebende - vorzugsweise unter Einbindung einer Betriebsärztin oder eines Betriebsarztes - klären, ob und in welchem Umfang für Beschäftigte arbeitsmedizinische Vorsorge zu veranlassen ist.

Hierbei ist es unerheblich, ob Beschäftigte in Vollzeit oder Teilzeit arbeiten.

Arbeitgebende haben Beschäftigten sowie ehemals Beschäftigten nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge -ArbMedVV- nach Beendigung bestimmter Tätigkeiten, bei denen nach längeren Latenzzeiten Gesundheitsstörungen auftreten können, nachgehende Vorsorge anzubieten.

Bei welchen Einwirkungen oder Tätigkeiten dies genau der Fall ist, ist im Anhang der Verordnung geregelt.

Für den Bereich der beruflichen Strahlenexposition gelten gesonderte Regelungen nach der Strahlenschutz- bzw. Röntgenverordnung.